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Ich habe beides erlebt, war zunächst 13 Jahre in einem koedukativen Stamm. Die Wolflingsmeute war gemischtgeschlechtlich, es übernachteten auch Jungs und Mädels zusammen in einem Zelt. In der Pfadfinderstufe waren die Sippen dann zumeist geschlechtergetrennt; die Lager und Fahrten fanden aber meistens zusammen statt (Übernachtung zumeist in getrennten Zelten), in der Roverstufe kamen dann alle wieder zusammen.
Damals war ich der Ansicht, dass die Nicht-koedukativen Stämme (welche es ebenfalls im Bund gab) reichlichseltsam waren. Die Jungs und Männer aus den reinen Jugenstämmen waren oft total verklemmt und wussten überhaupt nicht, dass man mit Mädchen "ganz normal" umgehen kann. Bei der Vorstellung, mit denen in einem Zelt zu schlafen, dachten sie direkt, das wäre etwas unanständiges. Ein Stammesführer erzählte mir, er würde lieber was mit Mädchen unternehmen, weil dann seine Jungs ein deutlich gesitteteres Verhalten an den Tag legen würden. Die reinen Mädchengruppen hingegen hingen in ihrer Kenntnis von Lagerbauten total zurück und mit richtigen Wandergroßfahrten und abenteuerlicheren Aktionen hatten sie es auch nicht so. Außerdem erschienen sie mir super-zickig und auch oberflächlicher.
Soweit meine subjektive Beobachtung damals. Dann wechselte ich mit 19 in einen Nicht-koedukativen Bund und bekam erst einmal einen Kulturschock. Ich habe dann mein bestes getan, dass aus meiner Mädchengruppe keine Zickenveranstaltung wurde, dass auch abenteuerliche Sachen und Wanderfahrten gemacht werden und auch Lagerbauten.
Jetzt, nach 18 Jahren in diesem Bund, kann ich der Nicht-Koedukation durchaus auch positives abgewinnen. Da die Interessenslage bei Jungen und Mädchen gerade in der Pubertät unterschiedlich ist, auch das Wanderverhalten (Jungs klotzen Kilometer, Mädchen gucken auch mal rechts und links vom Weg, was besichtigt werden kann), ist es getrennt für den Gruppenführer einfacher.
Das Wichtigste für mich ist jedoch die Feststellung, dass die Mädchen und Jungs heutzutage zumeist ja in der Schule immer gemischt erzogen werden. Eine zeitlich begrenzte Trennung kann hier mit dazu beitragen, dass die Jungs sich als Jungs und die Mädels sich als Mädels besser "finden" können, sprich Geschlechtsidentität entwickeln.
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| Beitrag vom 16.07.2013 - 09:47 |
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