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Michael und 972 Gäste
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Zitat Original geschrieben von bölkes
Es ging in unseren Gedanken vornehmlich um die Jüngeren, welche ihre Arbeit in eine Jugendgruppe stecken und irgendwie in der Jugendbewegten, als auch in der modernen Welt klarkommen müssen.
Ihnen ein Werkzeug an die Hand zu geben um sich besser zu organisieren und somit ein Werkzeug was man darüber hinaus noch im Beruf / im Studium nutzen kann ist wohl per see nicht schlecht. Zumindest schadet es nicht.
Und natürlich kann man da auch hinein interpretieren daß man dies tue, um "einem Bedeutungsschwund" der Szene vorzubeugen.
Aber warum sollte etwas "modernes" nicht auch übernehmen wen es einem doch nutzen sollte? Es geht dabei in erster Linie um den Mensch, um die Persönlichkeit sowie um die Anerkennung der gesellschaftlichen Realität ohne allzu sehr "dem Zeitgeist" zu huldigen oder vor ihm zu kapitulieren. Schlussendlich läuft es auch in diesem Falle auf Selbstbestimmung und Eigenverantwortung hinaus.
Daß du dich da als "reifes Mittelalter" gegen verwehrst, bestärkt mich auf jeden Fall eher in dieser Idee
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Als unmittelbar Betroffener vom Themenfeld "Zeitplanung - Abitur und Jugendbewegung" möchte ich mich hierzu gerade mal äußern.
Zuvorderst: Garantiert bin ich wenig repräsentativ für den Durchschnitt der Abiturienten, aber gerade in der Endphase der Schule häuft sich incht nur bei mir, sondern auch bei meinen Mitschülern die freie Zeit - weniger Klausuren, mehr eigenverantwortliches lernen.
Und da sind wir auch schon beim Punkt, der Eigenverantwortung. Der ganze Sinn und Zweck der Jugendbewegung - und wer das als (anachronistisches) Geschwätz abtut, ist ein Populist, der mit Sicherheit nicht den nicht nur historisch begründeten Auftrag der Jugendbewegung vor Augen hat - war immer und ist immer noch, (junge) Menschen durch eine Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, in der man sich als Lehrer auf Augenhöhe in allen und v.a. auch sozialen Belangen dient, dahin zu erziehen, dass es ihnen möglich ist, ihr eigenes Leben zu reflektieren und für sich und andere Verantwortung zu übernehmen.
Dies möchte ich auf das obig im Fettdruck markierte beziehen: Insofern schadet es der Jugendbewegung sogar außerordentlich, wenn man Externe, Profis (die aber keine Experten sind!) hinzuzieht, denn man stört den Austauschprozess in der Gruppe. Wer sein eigenes Leben mit Hilfe und in der Gemeinschaft seines Bundes nicht auffangen und regeln kann, der muss eben auf das eine oder andere verzichten, das ist Teil seiner Verantwortung und auch des Lernprozesses. Auch ich z.B. habe diese meine Verantwortung dahingehend interpretiert, dass ich mich während meiner Schulzeit bewusst aus der Jugendarbeit herausgehalten habe (und dieses nun nach dem Abitur stärker angehe). Verantwortung heißt vor allem nicht, sich zu überlasten, und so letztlich doch nicht dienlich zu sein.
Dies gesagte gilt allerdings nur für "Coachs", also solchen Profis, die es sich zum Job gemacht haben, Lebensabläufe zu organisieren. Experten hinzuzuziehen, die Kenntnisse vermitteln, die in der eigenverantwortlichen Selbstentfaltung wichtig sein können (und sind, jede Kenntnis ist das), so z.B. den Förster, der über Wildwanderung aufklärt, oder den Rhetoriklehrer, der einen dazu provoziert, sich selbst klar zu formulieren, liegt dagegen deutlich innerhalb dieser Verantwortung.
Das hinzuziehen von Kenntnis ist also gesondert zu behandeln vom Hinzuziehen organisatorischer Kräfte, die im Zweifel mit jugendbewegtem Selbstentwurf gar nicht kompatibel sein können. Und es ist Teil unserer Verantwortung nicht nur, anderen zu helfen, sondern vor allem auch, zuvor zu erkennen, wie weit wir das tragen und ertragen können, diese Grenzen auszureizen und eigenständig auszubauen.
Gut Pfad!
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Was morgen ist,
auch, wenn es Sorge ist,
ich sage Ja!
Die Heliand-Pfadfinderschaft hat immer grün. |
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| Beitrag vom 22.02.2013 - 18:50 |
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