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| RE: Vorsicht vor diesem Slogan! |
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Zitat Original geschrieben von Ukawe
Liebe Leut,
ohne den gemeinten Sachverhalt selbst anzusprechen ist aber vor der Verwendung des bekannten Slogans" "Jugend führt Jugend" deutlich zu warnen!
Er stammt nicht, wie meist behauptet , aus dem Pfadfinden der 20er Jahre oder später, sondern war der Leitspruch der nationalsozialistischen Erziehung, formuliert von der HJ-Führung schon vor 1933 in Bezug auf Hitlers "Mein Kampf" und die dortigen Aussagen zur Erziehung der Jugend. Der Slogan fasst das darinstehende zusammen. Er war dann nach 1933 der Wahlspruch der Napola-Schulen (SS) und Hitler-Schulen (HJ)des NS-Regimes, d.h. der NS-Elite-Schulen zur Förderung des politisch und rassisch korrekten Nachwuchses und stand eingraviert über deren Eingängen oder schmiedeeisern über deren Toren.
Er formuliert das brutaleTerror- System der Herrschaft Jugendlicher über Jugendliche mit dem Recht des Stärkeren, dient der Kriegsvorbereitung.
Er erscheint 1932/33 auch als Propagandaspruch gegen die Pfadfinder etc. Es gibt ein Werbeplakat der HJ aus Hamburg von 1932/33, auf dem der greise Admiral von Trotha als Pfadfinder zu sehen ist und darunter ein jungendlicher charismatisch blickender HJ-Führer, wohl Baldur von Schirach, mit dem Text dazu "Jugend führt Jugend". Der Spruch ist nach 45 wohl unbedarft (hoffentlich) übernommen worden von naiven Menschen. Man sollte aber bitte heute endlich von ihm ablassen und sich etwas neues unbelastetes überlegen. NS-Parolen sollten absolut tabu sein heute bei uns Pfadfindern!
Nachzusehen in allen seriösen Geschichtswerken zur HJ u d bei Guido Knopp "Hitlers Kinder" und in den ehemaligen NS-Schulgebäuden und im Film "Napola" der letzten Jahre (2010 ?)
Nix für ungut,
Ukawe |
@Ukawe:
Du täuschst dich. Der Spruch stammt aus der Jugendbewegung/bündischen Jugend und wurde von der HJ wie so vieles andere pervertiert. Das kann man in der wirklich seriösen Literatur (zu der ich Knopp mit seinen Erinnerungsbüchern sicher nicht zähle) nachlesen, zB Enzyklopädie des Nationalsozialismus, S 210 und 350.
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| Beitrag vom 18.09.2012 - 16:55 |
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