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Zitat Original geschrieben von puschkin1. Die Wissensmenge auf den Universitäten und die danach orientierte Stofffülle im weiterführenden Schulwesen haben ständig zugenommen. Aber man strebt im Bildungswesen weiterhin die langsam unsinnige werdende Position an, dass man in jedem Fach die Studier-Reife erreichen sollte. Das bedeutet, dass diejenigen, die später nicht studieren (und eine Banklehre z.B. machen) weitgehend umsonst schwierige chemische, physikalische, sprachliche Kenntnisse erwerben mussten, die sie in dieser Menge später nie mehr benötigen. Oder wenn diejenigen, die eine Sprache studieren, feststellen, dass sie die vielen naturwissenschaftlichen Schulkenntnisse getrost wieder vergessen können. |
Aber man weiß vielleicht in der 7. Klasse noch nicht, ob man später Sprachen oder Naturwissenschaften studiert. Wäre schade, wenn man sich dann schon festlegen muss und andere Möglichkeiten verbaut. In der Schule geht es ja nicht nur um Stoffvermittlung, sondern darum, das Gehirn zu trainieren, unterschiedlichste Zusammenhänge zu begreifen. Deshalb ist es gut, breit gefächtertes Wissen anzubieten und die Leute nicht schon frühzeitig zu "Fachidioten" zu machen. Es reicht schon, dass in den Bachelor-Studiengängen die Tendenz stark in diese Richtung geht.
Zitat 2. Immer mehr Eltern melden ihre Kinder aus Ehrgeiz oder um einfach einen höheren, mehr anerkannten Schulabschluss zu erreichen, eine Schulebene zu hoch an. Das bedeutet, dass diese Kinder sich im Lernen schwerer tun, als eigentlich vernünftig wäre und dass sie oft zusätzlich Nachhilfe benötigen, die zusätzliche Zeit beansprucht. |
Das liegt aber nicht nur am "Ehrgeiz" der Eltern, sondern ist ein Systemproblem: Leider wird heute für viele Ausbildungsberufe Abitur verlangt oder es ist zumindest schwer, ohne Abi einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Das gleiche gilt übrigens für Arbeitsplätze, z.B. im IT-Bereich, wo in den Stellenausschreibungen grundsätzlich ein Studium gefordert wird, obwohl ein nicht-studierter/Seiteneinsteiger mit Berufserfahrung mindestens genauso gut wäre. Parallel wird aber über den angeblichen "Fachkräftemangel" gejammert...
Es ist aber auch so, dass bei der Hauptschule das Niveau unglaublich nachgelassen hat. Von den Ausbildungsbetrieben kommen Klagen, dass Hauptschüler meistens garnicht "ausbildungsfähig" seien und nicht die einfachsten Grundlagen wie Dreisatz-Rechnung hinbekommen.
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| Beitrag vom 21.02.2011 - 12:05 |
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