ONLINE-STATUS- Besucher
- Heute:
- 57.442
- Gestern:
- 104.528
- Gesamt:
- 38.992.384
-
Benutzer & Gäste
4786 Benutzer registriert, davon online: 1705 Gäste
|
|
|
| 75852 Beiträge & 5212 Themen in 29 Foren |
Keine neuen Beiträge, seit Ihrem letzten Besuch am 04.03.2026 - 17:28.
|
|
|
|
|
|
| Autor |
|
|
|
| fehlende gesellschaftliche Vision |
|
|
Moderator 3537 Beiträge
|
 |
|
Zitat Original geschrieben von Steini
Jeder nur eine Stimme aber Kinder keine Womit nehmen wir das uns das Recht heraus Kindern keine Stimme zu geben? |
Warum lassen wir Kinder nicht selber Auto fahren? Weil sie es in der Regel nicht können. Genauso bedarf es schon einer gewissen Reifung (die - ungenommen - auch manch "Erwachsenem" noch fehlt), um politische Systematiken und Prinzipien zu durchschauen. Deshalb können Kinder dies verantwortlich noch nicht. Nicht zuletzt diese reflektierte Verantwortungsübernahme erringen/erlernen sie ja mit der Zeit beispielsweise bei uns Pfadfindern. Ich denke, soweit sind wir uns einig.
Zitat
Die Eltern vertreten die Kinder in vielen Punkten auch bis sie volljährig sind, warum auch nicht beim Wählen. So wird die Familie in Deutschland auch endlich wieder mehr gestärkt. Und nur um alle 4 Jahre mal ein Kreuzchen machen zu dürfen bekommt sicher niemand mehr Kinder, aber die partizipationsmöglichkeiten dieser wichtigen gesellschaftlichen Gruppe werden erhöht! |
Ich unterstütze dich dabei uneingeschränkt, dass Familien mit Kindern eine stärkere Lobby in unserer Gesellschaft gehört. Die Frage ist nur, ob wir dafür das demokratisch bewährte System des "ein Mensch - eine Stimme" zugunsten Stimmbündelungen aufgeben sollten? Zumal ja mit dem "Elternwahlrecht" die Kinder noch immer keine (eigene) Stimme bekommen, sondern "nur" ihre Eltern mehr Stimmrechte - auch wenn diese pro forma für die Kinder sein sollen. Trotzdem bleibt es selbst auf diesem Wege bei der Frage deines Ausgangszitates:
Zitat
Womit nehmen wir das uns das Recht heraus Kindern keine Stimme zu geben? |
Da schließt sich dann nämlich der Kreis. Nur, dass nach einer Veränderung zum Elternwahlrecht drei Parteien entstanden sind: die "stimmlosen" Kinder, die nur noch "halbwerten" Kinderlosen und die "stimmgewaltigen" Eltern. Soll das unsere Zukunft sein? Für mich schwingt da schon zuviel Orwells "Farm der Tiere" mit: Einige sind gleicher als andere...
Nach meinem Eindruck der bisherigen Diskussionen um Elternwahlrechte oder die Absenkung des Wahlalters in den Medien, ist den meisten Diskutanten sehr wohl bewusst (wenn auch manchmal Parteipolitisch nicht gewollt), dass momentan kein auf dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes beruhender Vorschlag/Entwurf existiert. Vielleicht ist ja die fehlende gesellschaftliche Vision unser eigentliches Problem!
 |
" 'Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?'
'Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest', sagte die Katze."
(Lewis Carroll: Alice im Wunderland)
- Ich diskutiere in Schwarz und moderiere in Blau. |
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Andir am 12.12.2008 - 17:18.
|
| Beitrag vom 12.12.2008 - 17:16 |
|
| Beiträge
| Autor
| Datum
|
|
|
Altpfadfinder |
11.12.2008 - 23:29 |
|
|
toti |
12.12.2008 - 00:14 |
|
|
Storch |
12.12.2008 - 10:35 |
|
|
Steini |
12.12.2008 - 13:09 |
|
|
Andir |
12.12.2008 - 14:32 |
|
|
Teutone |
12.12.2008 - 14:43 |
|
|
Steini |
12.12.2008 - 16:38 |
|
|
Andir |
12.12.2008 - 17:16 |
|
|
Altpfadfinder |
15.12.2008 - 19:55 |
|
|