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Das beten soll euch unbenommen sein, aber als Angehöriger der wachsenden atheistischen MInderheit (vielleicht sogar Mehrheit) finde ich religiöse Aspekte ebenso problematisch wie ihr allzu politisches in den Kindergruppen. Und das diese Aspekte "freiwillig" sind, zählt imo nicht; das Autoriätsgefälle ist doch zu groß, als das sich Zehnjährige von ihren Vorbildern emanzipieren können - aber Religion ist ein weites Feld.
Und zur "ordentlichen" Uniform - die ist ja so erstmal nicht problematisch, aber sie steht ja bei mir auch in einer Kette mit den anderen "typisch scoutistischen" Auswüchsen - und das wirkt auf mich eher wie eine Vorbereitung auf den Wehrdienst (ich habe es in England, Frankreich und Australien so angetroffen) - aber es geht hier ja auch garnicht um einen Richtungsstreit, welcher der "bessere" Pfadfinderweg ist (natürlich immer der eigene ), sondern um die hierzulande verbreitete Kombination aus bündischen und pfadfinderischen Traditionen (und ihre Parallelen zur Punkbewegung).
Wenn sich C-Pfadfinder angegriffen fühlen, möchte ich dafür um Entschuldigung bitten. Es war nicht meine Absicht, euch zu beleidigen.
Gud Pfad
PS: Welche Gruppen nicht verboten wurden in der NS-Zeit? Keine, da sind wir uns einig. Aber eine Zeitlang haben sich selbstorganisierte Jugendliche verstecken können, die meisten Edelweißpiraten waren keine aktiven Wiederständler, sondern Gitarrenspieler und HJ-Verweigerer - aber spätestens in den letzten Kriegsjahren, als die "letzten Reserven" (also Alte und Kinder) mobilisiert wurden, dürften diese auch komplett verschwunden sein - also ist meine ursprüngliche Formulierung etwas mißverständlich; kommt nciht wieder vor.
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"Es ist lustvoll, so für sich hin im Stil der Jugendbewegung - ich würde fast sagen - zu latschen.
Und es ist widerwärtig, im Gleichschritt zu marschieren" -- Walter Jens |
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| Beitrag vom 19.10.2008 - 14:25 |
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