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Forenübersicht » Pfadfinder - Forum » Bundes- und Stammesführung » Sponsoren, spenden für Pfadfinderarbeit

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19 Beiträge in diesem Thema (offen) Seiten (2): (1) 2 weiter >
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Beitrag
Bournd-the-burner ist offline Bournd-the-burner  
Sponsoren, spenden für Pfadfinderarbeit
45 Beiträge
Bournd-the-burner`s alternatives Ego
Gut Pfad,
bisher hat unser Stamm immer die Ansicht vertreten er muss sich selber finanzieren, damit die Jugendlichen den Umgang mit Geld lernen. Ich weiß von vielen Pfadfinderstämmen die Fördervereine oder etwas vergleichbares haben. Bei uns im Stamm bestehen da sehr unterschiedliche Meinung. Wie sieht das bei euch aus wie kompliziert wäre so etwas in einem gemeinützigen Verein ohne Förderverein einzubinden? Welche Vorteile und Risiken seht ihr dabei.

Gut Pfad
Bernd Reisener
Beitrag vom 27.06.2015 - 10:29
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moggeCP ist offline moggeCP  
2712 Beiträge
moggeCP`s alternatives Ego
Wir sind teil unserer Kirchengemeinde und als aktive Jugendarbeit werden wir auch massiv von unserer Kirchengemeinde unterstützt: Raumnutzung, Geld, ideelle Unterstützung.

Wir waren nie der Meinung, dass wir Eigenständigkeit oder Unabhängigkeit beweisen müssen. Sicher, jede Sippe führt eine Sippenkasse; da können die Sipplinge das im kleinen Rahmen lernen.
Mir ist es immer wichtig, dass unsere Pfadfinder verstehen: Wir sind ein wichtiger Teil der Kirchengemeinde. Und unsere Kirchengemeinde weiß: Unsere Pfadfinder sind ein wichtiger, lebendiger Teil unserer Gemeinde.

Gerade auch bei Spenden ist es denkbar einfach, weil bei uns im Gemeindebüro schnell und unbürokratisch eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden kann.
Ich habe bisher keine Notwendigkeit gesehen, einen Förderverein gründen zu wollen/zu müssen. In gewisser Hinsicht sehen wir unsere Kirchengemeinde als "unseren Förderverein" an.
Natürlich, das ganze ist unserer guten Situation vor Ort geschuldet. Ich weiß sehr wohl, dass es Pfadfindergruppen gibt, die mit ihrer Gemeinde nicht gut können (und da quasi nur als Raumnutzer geduldet werden). Manchmal ist die Gruppe dran schuld, manchmal der Kirchenvorstand, manchmal beide Seiten...

Erst letzte Woche hatten wir eine Spendenübergabe:
https://probstfriedrich.wordpress.com/2015/06/19/s...abe-kan us/



Erkenntnis nach einigen Jahren im PT: "Schuld haben grundsätzlich die anderen!" ;-)
Beitrag vom 27.06.2015 - 11:30
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kpf_stefan ist online kpf_stefan  
Administrator
377 Beiträge
kpf_stefan`s alternatives Ego
Wir haben schon seit den 80er Jahren einen Förderverein. Ich empfinde das als sehr hilfreich, nicht nur durch die materielle Unterstützung - es ist zugleich auch ein gewisses Netzwerk aus Altpfadfindern, Eltern und sonstigen Förderern. Unterstützung wird insbesondere bei Anschaffungen geleistet, die wir nicht allein stemmen können, und bei der Finanzierung von Fahrten für finanziell schwächer gestellte Familien. Ich empfinde das nicht als Einflussnahme sondern als eine wertvolle Stütze unserer Arbeit.

Auch wir erhalten Unterstützung von den Gemeinden, in denen wir aktiv sind (inbs. natürlich Räume), das ist aber kein Ersatz für einen Förderverein. Bei uns gibt es auch Mittel von der Stadt, bei denen man aber nicht sicher sein kann ob sie nicht irgendwann zurückgefahren werden. Da ist es sinnvoll, etwas breiter aufgestellt zu sein.



Oggi Oggi Oggi - Hoi Hoi Hoi !
Beitrag vom 27.06.2015 - 14:07
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Doktor Bär ist offline Doktor Bär  
RE:
185 Beiträge
Doktor Bär`s alternatives Ego
Fördervereine haben wie alle geschachtelten Strukturen den Vorteil der Sicherheit. Egal, was der Stamm anstellt, es hat in der Regel keinen Einfluss auf die Solvenz des Fördervereins.
Zudem vereinfacht das die Buchführung.

eine zu enge Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden sehe ich eher skeptisch, zumal diese Option nichtkonfessionellen Bünden sowiso nicht zur Verfügung steht. Es kann sehr gut funktionieren, insbesondere wenn der Stamm eine Gemeindeausgründung ist oder aus anderen Gründen eine besondere Nähe besteht. In den meisten anderen Fällen ist es schwierig, da man eine historisch gewachsene Nähe eben nicht erzwingen kann und kein Stamm sich deswegen verbiegen sollte.

Den Stamm selbst hingegen als (eingetragenen) Verein zu organisieren ist nicht sinnvoll, dazu ist ein Stamm in sich zu dynamisch.

Alles in Allem ist der Förderverein überall da, wo keine besondere Nähe zur Gemeinde das unnötig macht, die beste Wahl.




Czuwaj!
Beitrag vom 27.06.2015 - 16:22
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moggeCP ist offline moggeCP  
RE: RE:
2712 Beiträge
moggeCP`s alternatives Ego
Zitat
Original geschrieben von Doktor Bär

(...)

Den Stamm selbst hingegen als (eingetragenen) Verein zu organisieren ist nicht sinnvoll, dazu ist ein Stamm in sich zu dynamisch.

Alles in Allem ist der Förderverein überall da, wo keine besondere Nähe zur Gemeinde das unnötig macht, die beste Wahl.



Das stimmt alles. Aber auch beim Förderverein, der losgelöst vom Stamm ist, sollte man sich klar machen, wie dann die Strukturen laufen. Ich denke da an folgendes Szenario:
- junger, dynamischer Stamm mit junger Stammesführung
- im Hintergrund der Förderverein, in dem sich Altpfadfinder und Eltern engagieren, der vielleicht auch den Zeltplatz der Pfadfinder verwaltet etc. pp.
- dann kommt der Stamm auf die Idee: wir brauchen eine neue Jurte!
- der Förderverein sagt: Nö! - dieses Jahr geben wir alles für den Zeltplatz/für sonstwas aus.

Also: Wo immer Menschen, womöglich nicht mit kongruenten Interessen, zusammenkommen, muss man viel mit einander sprechen und am besten vorab für klare Strukturen sorgen.

Der Kirchenvorstand kann genauso plötzlich auf die Idee kommen, dass Pfadfinder doof sind wie ein Förderverein, der von Eltern dominiert, auf die Idee kommen kann, dass die Jurte nicht nötig ist oder dass eine Sommerfahrt nach Schweden viel zu gefährlich ist und dann den Geldhahn zudreht.

Vielleicht hilft da auch eine Klausel, dass z.B. die Stammesführung geborenes Mitglied im Förderverein ist. Da ich aber kein Jurist bin, weiß ich nicht, ob sowas machbar ist.

Jedenfalls gibt es wohl das Allheilmittel nicht. Man muss vor Ort entscheiden, was am besten zur Gruppe passt, was ihren gewachsenen Strukturen und Gepflogenheiten entspricht etc. Wir haben für uns den Weg in der Kirchengemeinde gefunden und alle Beteiligten sind darüber sehr froh. Natürlich kann das in 5 bis 10 Jahren (oder eher - oder später) ganz anders aussehen, wenn es neue Kirchenvorsteher gibt und auch die nächste Generation Stammesführer dran ist...



Erkenntnis nach einigen Jahren im PT: "Schuld haben grundsätzlich die anderen!" ;-)
Beitrag vom 27.06.2015 - 17:30
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frank Diener ist offline frank Diener  
RE: RE: RE:
583 Beiträge
frank Diener`s alternatives Ego
Zitat
Original geschrieben von moggeCPD


Das stimmt alles. Aber auch beim Förderverein, der losgelöst vom Stamm ist, sollte man sich klar machen, wie dann die Strukturen laufen. Ich denke da an folgendes Szenario:
- junger, dynamischer Stamm mit junger Stammesführung
- im Hintergrund der Förderverein, in dem sich Altpfadfinder und Eltern engagieren, der vielleicht auch den Zeltplatz der Pfadfinder verwaltet etc. pp.
- dann kommt der Stamm auf die Idee: wir brauchen eine neue Jurte!
- der Förderverein sagt: Nö! - dieses Jahr geben wir alles für den Zeltplatz/für sonstwas aus.

.



Das Problem ist gerade im BdP wohlbekannt und hat schon zu zahlreichen Konflikten von jung und alt geführt.

Bei uns in Petterweil haben wir auch einen EV der für die Vermietung und Instandhaltung des Lilienwald verantwortlich ist.Er gibt dem Stamm auch die Gelder, die für das Gruppenleben notwendig sind.

Allerdings muß man stets darauf achten,daß auch die jungen in Verantwortung stehenden in den Ev kommen, damit es zwischen den Generationen keinen oben erwähnten Konflikt gibt.

Bei uns funktioniert es ganz gut.

Ein anderer Aspekt ist, daß der Trägerverein über Vermögen und Gelände verfügen kann,wenn der aktive Stamm mal eingeht.Ohne Trägerverein würde dann alles an den Bund (in diesem Falle an den BdP,oder der Stadt als Verpächter) vererbt.

HGP Holzwurm - Petterweil



Morgen ist Heute schon Gestern

http://www.lilienwald.de/
Beitrag vom 27.06.2015 - 22:52
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Doktor Bär ist offline Doktor Bär  
RE: RE: RE: RE:
185 Beiträge
Doktor Bär`s alternatives Ego
mit dem "vererben" wenn der Stamm eingeht, ist das nicht ganz so einfach. Stammesleitung als Mitglied im Verein ist machbar, aber kompliziert. Sinnvoller ist es, dem Förderverein eine Finanzordnung zu geben, die klar regelt, was bezahlt werden muss, was kann, was nicht soll und was nicht darf. Damit und mit einer Art Ältestenrat (es ist möglich laut Satzung bestimmten Mitgliedern allein aufgrund der Dauer ihrer Mitgliedschaft besondere rechte zu geben) sollte es nicht mehr so einfach möglich sein, den Geldhahn zuzudrehen.
Ausserdem kann auch ein Förderverein zwischen aktiven und Fördermitgliedern unterscheiden. Das Vereinsrecht gibt da einiges her.

eine denkbar stabile struktur wäre folgende:

zu einem Stamm gibt es einen Förderverein, der zugleich Eigentümer des Heims ist. dieser hat Fördermitglieder und aktive Mitglieder, letztere sind ausschliesslich Altpfadfinder. Über die Finanzverteilung entscheidet der Vorstand anhand einer Finanzordnung, die genau regelt, was wovon bezahlt wird und, dass z.B. der Verein nicht in Fahrtvorhaben etc. reinreden kann. Dann gilt noch, dass keine Änderung der Satzung und Finanzordnung möglich ist, wenn nicht die sieben aktiven Mitglieder, die am längsten Mitglied sind, dem alle zustimmen.

Der Stamm hat dann eine Stammeskasse, aus der die Kosten der Stammesleitung und Ausgaben des Stammes (bis zu einer bestimmten Summe) gedeckt werden und die vom Verein immer zu Jahresbeginn aufgefüllt wird.
Zudem hat jede Sippe ihre Sippenkasse, die bei Bedarf auch mit Hutgeld von letzten Singen oder so aufgebessert werden kann.
Wird z.B. eine neue Jurte gebraucht, wird die wahrscheinlich das Budget des Stammes übersteigen. Der Stamm meldet den bedarf also dem Verein, der nachsieht und in der Finanzordnung findet, dass pro soundsoviele Pfadis eine Jurte benötigt wird und zu bezahlen ist. Also macht er das Geld locker. Tut er es nicht, gibts auf der nächsten versammlung Ärger.
Will hingegen eine Sippe Bier für einen gemütlichen Abend kaufen, stellt der Vorstand fest, dass alkoholische Getränke nicht bezahlt werden dürfen und sagt glashart nö.






Czuwaj!
Beitrag vom 28.06.2015 - 01:53
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HathiCP ist offline HathiCP  
Moderator
3668 Beiträge
Wir haben einen e.V. in dem ALLE örtlichen Pfadfinder Mitglied sind, egal aus welchem Stamm oder Gruppe. Die meisten Mitglieder sind auch Mitglied eines Bundes, aber nicht alle (nicht nur ich, auch Andere sind nicht mehr Mitglied in dem Bund, meist aber Ältere). Dieser Verein hält den Kontakt zur Stadt und zur Kirchengemeinde, verwaltet das Pfadfinderheim und den Zeltplatz, sucht nach Zuschüssen und Geldern. Der e.V. nimmt auch alle Gelder (Altpapiersammlung, Mitgliedsbeiträge) ein und zahlt Bundesbeiträge für die Mitglieder. Außerdem gibt er den Stämmen Geld das sie aus den Einnahmen zugeteilt bekommen. Sollte was Extra nötig werden, geht das dann auch über den Verein. Die Stämme haben aber eigene Kassen und müssen ihr Geld selbst verwalten.
Bisher sind alle Mitglieder über 18 Jahre sind auf der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.
Läuft ganz gut und soweit ich das beurteilen kann sind auch alle damit zufrieden....zumindest gibt es keine Klagen...



Verstehe ich, akzeptiere ich....finde ich trotzdem Scheiße!


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von HathiCP am 28.06.2015 - 22:35.
Beitrag vom 28.06.2015 - 22:34
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Doktor Bär ist offline Doktor Bär  
RE:
185 Beiträge
Doktor Bär`s alternatives Ego
Zitat
Original geschrieben von HathiCP

Wir haben einen e.V. in dem ALLE örtlichen Pfadfinder Mitglied sind, egal aus welchem Stamm oder Gruppe.



Das ist ein Modell das ich für noch weniger exportfähig halte als die Kirchgemeinde als Träger. Funktioniert nämlich nur, solange alle örtlichen Stämme miteinander harmonieren und in etwa die gleichen Werte vertreten. Sobald man einen Stamm dabei hat, der von den anderen abweicht, sei es durch andere oder gar keine konfessionelle Ausrichtung oder aber ein Stamm zu einem Bund gehört, der keine gemeinsame Finanzverwaltung mit anderen Bünden erlaubt (was eigentlich die Regel sein dürfte), kann dieses Modell entweder zu bösen streitereien führen oder im schlimmsten Falle dazu führen, dass keine Pfadfinderarbeit vor Ort mehr funktioniert.
Es reicht schon, dass ein Altpfadfinder zuzieht, der sich zwar engagieren will, es aufgrund seiner Bundessatzung aber nicht in so einer Struktur darf.
Oder ein Bund keilt ganz massiv und erlangt so ein Übergewicht im Gesamtverein... die Möglichkeiten sind vielfältig, auf die das Modell scheitern kann.
Ausserdem, seid ihr sicher, dass ihr wirklich ALLE Pfadfinder in dem Verein habt?

Sinnvoller ist das zu lösen, indem dedr Gesamtverein entweder nur die gemeinsamen Mittel aller Stämme verwaltet (Heim und Zeltplatz sowie gemeinsame Aktionen) oder indem das Ganze als "Dachverband" aufgebaut wird.



Czuwaj!
Beitrag vom 29.06.2015 - 00:58
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Doktor Bär ist offline Doktor Bär  
RE: RE:
185 Beiträge
Doktor Bär`s alternatives Ego
P.S. Entschuldigt, wenn ich hier alles zerrede und mich als Oberbedenkenträger betätige. Ich habe die Ausgangsfrage so verstanden, dass nach einem Modell für die praktische Umsetzung gesucht wird. Es ist schön, wenn funktionierende Modelle hier vorgestellt werden, aber viele davon sind absolute Glücks- und Einzelfälle oder bedürfen seit Jahren gewachsener Strukturen, die bei einer Neuorganisation einfach nicht vorhanden sein können. Deswegen meine Kommentare.



Czuwaj!
Beitrag vom 29.06.2015 - 01:01
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HathiCP ist offline HathiCP  
RE: RE:
Moderator
3668 Beiträge
Zitat
Original geschrieben von Doktor Bär

Ausserdem, seid ihr sicher, dass ihr wirklich ALLE Pfadfinder in dem Verein habt?



Seit 1992 schon.....zumindest alle aktiven, ob es inaktive Ältere gibt, die zugezogen sind kann ich natürlich nicht sagen.
Grundsätzlich gilt es immer zu entscheiden was vor Ort am Besten funktioniert. Bedenken sind leicht geäußert, aber die Ärmel hoch gekrempelt und was gemacht birgt immer Möglichkeiten zu scheitern und alles Mögliche kann schief gehen. Wer Angst hat was falsch zu machen soll es bleiben lassen, wer Chancen sieht, soll die Ärmel hoch krempeln.

Welche Bundessatzung beinhaltet denn, dass man nicht mit anderen zusammenarbeiten darf?

Sollte es so jemanden geben in unserer Stadt, dann nur zu, es ist niemand gezwungen mit zu machen, wir freuen uns trotzdem über jeden Pfadfinder.....einfacher zusammen was zu machen ist es alle mal, als sich zu separieren, aber es wird ja niemand gezwungen. Alles andere ist gewachsen und gedeiht, man arbeitet zusammen und es klappt, Konfliktszenarien (sag ich jetzt mal) werden dann ausgefochten wenn sie auftreten und nicht davor. Aber zugegeben 95% sind im Moment CPD.




Verstehe ich, akzeptiere ich....finde ich trotzdem Scheiße!
Beitrag vom 29.06.2015 - 05:52
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moggeCP ist offline moggeCP  
2712 Beiträge
moggeCP`s alternatives Ego
Doktor Bär, aus welchem Bund kommst Du denn?



Erkenntnis nach einigen Jahren im PT: "Schuld haben grundsätzlich die anderen!" ;-)
Beitrag vom 29.06.2015 - 10:53
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moggeCP ist offline moggeCP  
RE: RE:
2712 Beiträge
moggeCP`s alternatives Ego
Zitat
Original geschrieben von Doktor Bär

Das ist ein Modell das ich für noch weniger exportfähig halte als die Kirchgemeinde als Träger.



...übrigens, (fast?) alle Gruppen, die sich zu einer Freikirche zählen und mittlerweile auch sehr viele landeskirchliche Gruppen haben die Kirchengemeinde als Träger. RR und REGP machen allein zahlenmäßig deutlich, dass dieses Konzept funktioniert, oder, um es in Deinen Worten zu sagen: "exportfähig ist".



Erkenntnis nach einigen Jahren im PT: "Schuld haben grundsätzlich die anderen!" ;-)
Beitrag vom 29.06.2015 - 11:49
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Nachtwache ist offline Nachtwache  
1003 Beiträge
Nachtwache`s alternatives Ego
Wir sind "freie" Pfadfinder, womit ich meine, dass wir keinem größeren Bund angeschlossen sind, dafür aber - und das grenzt die Freiheit wieder (in manchen Augen vllt. sogar enorm) ein - sowohl der kath. Pfarrgemeinde, als auch der Ev. Kirchengemeinde unseres Dorfes. Zugegeben, der Hauptbezugspunkt ist die Ev. Kirchengemeinde (wir sind dort in den Räumen des Gemeindehauses), aber schlussendlich tragen beide Gemeinden gemeinsam die Verantwortung. Das funktioniert bisher sehr gut. Gewisse Schleifstellen gibt es natürlich im Getriebe, aber bisher nichts, was nicht mit gutem Willen und konstruktiven Gesprächen gelöst werden konnte.

Wer also bereit zu Kompromissen ist, kann mMn. sehr gut in durchaus "komplizierten Strukturen" arbeiten!!!

Wir haben überwiegend positive Erfahrungen gemacht. Ich finde daher das von hathiCP vorgestellte Konzept sehr interessant und könnte mir, sollten wir jemals Bedarf in so eine Richtung haben, eine solche Lösung GUT vorstellen. Bedenken hätte ich da gar keine.



-- Ostwestfalen - wo man mit dem lieben Gott zusammen ein Bier trinken gehn kann. Hier komm'wa wech. --
-- Graue Kluft am Leibe, Zelte so schwarz wie die Nacht, Freundschaft die süchtig macht, Abenteuer so bunt --
Beitrag vom 29.06.2015 - 12:41
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Bournd-the-burner ist offline Bournd-the-burner  
45 Beiträge
Bournd-the-burner`s alternatives Ego
Vielen Dank für eure tollen Antworten,

Nun für uns selber kommt die Reine Mitgliedschaft in einer Kirchengemeinde nicht mehr in Frage, wir arbeiten jedoch unter anderem mit Kirchengemeinde sehr eng zusammen, wir sind in der letzten Zeit recht stark gewachsen und haben noch weitere katholische, evangelische und unkonfessionelle Sippenführer in den Startlöchern die nun pö a pö (kein überdimensioniertes Wachsen) neue Sippen gründen. Da unser Ursprung in der Martin- Luther Kirchengemeinde (Fliegenberg) liegt, diese (der Name sagt es schon) Kirchengemeinde hat knapp 500-600 Mitglieder, welche nach und nach aus unserer Sicht zu sehr belasten wird, haben wir mit unserer Gründungskirchengemeinde das Gespräch gesucht. Davon abgesehen das wir uns ja bekanntlich mit einer Person im Kirchenkreis nicht so ganz anfreunden können, sehen wir dies als nötigen Schritt um eine Überbeanspruchung unserer Kirchengemeinde und ihrer halben Pfarrstelle abzuwenden.

Nun geht mit recht großem Wachstum immer ein großer Kostenberg in der Anfangszeit einher. (Buchdruck, Materialienkaufen usw.) Zu unserer Finanzsituation kommt die Ansicht noch hinzu das wir keine Jahresbeiträge möchten, damit allen Kindern das Angebot (die Mitgliedschaft) Kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.

Da wir auch von der politischen Gemeinde wie auch von unseren Kirchengemeinden weiterhin Unterstützung erwarten können ist dieses nur möglich. Wir müssten eigentlich nur mittelfristig (2 Jahre), größere Summen circa 500Euro (zusätzlich) pro Jahr aufbringen um kein Finanzproblem zu bekommen, daher waren einige auf die Idee der Sponsoren, Spender gekommen. Andere möchten gerne Win&Win Situationen. z.B. Das wir unsere Fahrten Lebensmittel (circa 800€) nur noch bei einem Supermarkt dieses Jahr einkaufen und dafür 100€ bekommen.

Einen Förderverein dafür zu Gründen wäre für unsere 2 Jahre nicht sehr Lohnenswert.


Im Grundsatz stand die Frage für mich, ob ich dabei bestimmte Gefahren für den Pfadfinderstamm übersehe. (Vielen dank euch allen, besonders für Doktor Bärs Expertise)


Aber ich denke auch die Konzepte von euch können anderen Stämmen in ähnlichen Situationen sehr gut weiter helfen.

Gut Pfad
Bernd



Edit: Nachtwache hat mit seiner Aussage da vollkommen recht kompliziert ist (mMn.) nicht grundsätzlich schlecht, sondern meist gut durchdacht.







Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Bournd-the-burner am 29.06.2015 - 12:58.
Beitrag vom 29.06.2015 - 12:51
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