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Forenübersicht » Pfadfinder - Forum » Büchervorstellungen und Rezensionen von Pfadiliteratur » Besprechungen zu "Die Revolution missbraucht ihre Kinder"

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139 Beiträge in diesem Thema (offen) Seiten (10): (1) 2 3 weiter >
Autor
Beitrag
jergen ist offline jergen  
Besprechungen zu "Die Revolution missbraucht ihre Kinder"
1486 Beiträge
Christian Füllers aktuelles Buch Die Revolution missbraucht ihre Kinder wurde ja bereits an anderer Stelle zweimal erwähnt, ich möchte hier auf die doch recht widersprüchlichen Besprechungen verweisen:

- eher ablehnend: Alan Posener in der Welt (14.03.15)
- neutral: Thorsten Denkler in der Süddeutschen (14.03.15)
- als Denkanstoss lesenswert, aber stellenweise schrill alarmistisch: Nina Apin in der taz (12.03.15)

Ich kenne bislang nur Auszüge, habe daraus aber den Eindruck gewonnen, dass es Füller nicht um eine historisch aufarbeitende Darstellung geht, sondern um eine politische Positionierung. Das Buch ist mMn keine Dokumentation, sondern ein Manifest.

Eventuell können diejenigen, die am Freitag auf der Lu sein werden, danach mehr zu Füllers Absichten sagen?



Eine Klarstellung:
"politische Positionierung" und "Manifest" sollten keine Abwertung des Buches sein. Für mich waren und sind das neutrale Begriffe; leider scheint dies nicht überall so wahrgenommenworden zu sein.


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von jergen am 22.03.2015 - 19:12.
Beitrag vom 17.03.2015 - 11:20
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Burg Ludwigstein ist offline Burg Ludwigstein  
RE: Besprechungen zu "Die Revolution missbraucht ihre Kinder"
26 Beiträge
Burg Ludwigstein`s alternatives Ego
Zitat
Original geschrieben von jergen
[....]
Eventuell können diejenigen, die am Freitag auf der Lu sein werden, danach mehr zu Füllers Absichten sagen?


Auch Du bist herzlich eingeladen, um Dir einen eigenen Eindruck von "Füllers Absichten" zu machen... ! glücklich

Herzliche Grüße vom Ludwigstein !
Selmar



www.burgludwigstein.de
www.der-dritte-ring.de
Beitrag vom 17.03.2015 - 14:52
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jergen ist offline jergen  
RE: RE: Besprechungen zu "Die Revolution missbraucht ihre Kinder"
1486 Beiträge
Zitat
Original geschrieben von Burg Ludwigstein

Zitat
Original geschrieben von jergen
[....]
Eventuell können diejenigen, die am Freitag auf der Lu sein werden, danach mehr zu Füllers Absichten sagen?


Auch Du bist herzlich eingeladen, um Dir einen eigenen Eindruck von "Füllers Absichten" zu machen... ! glücklich

Herzliche Grüße vom Ludwigstein !
Selmar


Ich bin bereits auf einer anderen Veranstaltung gebucht - und das deutlich bevor die recht kurzfristige Einladung von der Lu kam. Auf allen Hochzeiten kann man nicht tanzen.

Meine Frage war ernst gemeint: Was will Füller? Was ich vom Buch lesen konnte, lässt mich vermuten, dass es Füller mehr um eine Abrechnung mit allen möglichen von ihm unter "Reform-" zusammengefassten Bewegungen geht als um Aufarbeitung. Aber möglicherweise können mich Anwesende der Diskussion eines Anderen belehren?
Beitrag vom 17.03.2015 - 15:39
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Schlumpf ist offline Schlumpf  
473 Beiträge
Wir freuen uns sehr über TeilnehmerInnen, die Lust haben, die Podiumsdiskussion zu erleben.

Wir erhoffen uns von der Podiumsbesetztung eine lebhafte Auseinandersetzung über das "WIE" von Aufarbeitung und Benennung von Missbrauch, dafür haben wir ziemlich unterschiedliche Leute eingeladen.


Beitrag vom 17.03.2015 - 18:54
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Gast Fröschel  
Gast
So, das Buch ist heute gekommen und ich lese mich mal ein jetzt.
Beitrag vom 17.03.2015 - 23:09
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jergen ist offline jergen  
1486 Beiträge
In der ARD-Mediathek gibt es noch ein dreißigminütiges Interview mit Füller, das auf der Leipziger Buchmesse aufgezeichnet wurde (abrufbar bis 14.03.2016): ARD-TV-Forum: Christian Füller.

Allerdings muss man bis ganz zum Ende warten - und einige wirklich seltsame Ansichten zum antiken Griechenland anhören -, bis Füller sagt, worum es ihm geht: Er will über seine Publikationen eine politische Aufarbeitung der sexualpädagogischen Vorstellung von '68, den Grünen und den Netzaktivisten erreichen. Die Jugendbewegung betrachtet er - obwohl er im Interview auch einen Fall wohl aus den 1980er Jahren nennt - offensichtlich als abgeschlossen, hier fordert er nur eine historische Aufarbeitung. Die schulische Reformpädagogik taucht im Interview bei den Forderungen gar nicht mehr auf ...?

Was mir deutlich missfällt: Trotz seiner Beteuerungen, dass es auch positive Aspekte von JB, '68, ... gebe, dass '68 wichtig für die deutsche Gesellschaft sei etc., reduziert Füller im Interview all dies auf eine sexuelle Komponente.
Beitrag vom 18.03.2015 - 09:01
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herrce ist offline herrce  
RE:
10 Beiträge
Werter Jergen,
wenn ich mal selbst antworten darf: wenn jemand meine Ansichten und Absichten kennen lernen will, dann sollte er einfach das Buch lesen - und sich nicht aufs Hörensagen stützen so wie sie. Oder mich fragen, oder am Freitag auf die Burg kommen.
Nur kurz dazu: ich sehe die Jugendbewegung Wandervogel und was sich daraus ableitet als wichtige soziale Bewegung und als einflussreiche geistige Strömung. Ich reduziere sie auch nicht auf Missbrauch. Aber ich erlaube mir etwas anzumerken, was Leute wie Sie seit 100 Jahren leugnen, vertuschen oder/und beschönigen. Es gibt eine strukturelle Nähe der Wandervogelidee zu Missbrauch - starke Freundesliebe ist der wichtigste Tarnbegriff dafür, er symbolisiert geradezu sexualisierte Gewalt. Autoren gehen von - damals - 30 Prozent Invertierten aus , also Pädosexuellen. Der Wandervogel ist, zusammen mit der Blüherschen Theorie der "mann-männlichen" Gesellschaft eine soziales und politisches Modell für akzeptierte Sexuelle Gewalt.
Zu ihnen einen Satz: sie werden mir immer als besonders Kundiger geschildert. Ich frage mich nun, was sie durch ihre permanenten Falschinformationen eigentlich bewirken wollen? Ich schildre in meinem Buch viele viele Fälle, die viel aktueller sind als 1980. ich sage nur die Balduinsteiner Prozesse. Wieso helfen sie nicht mit, den jungen idealistischen Bündischen und Pfadfindern zu sagen, dass Gustav Wyneken ein verurteilter und fanatischer Päderast war - und kein Freund der Jugend, kein demokratischer Schulformer. Sie und andere erzählen seit ca 80 Jahren die Legende vom Meißner-Helden Wyneken - und betrügen ihre eigene Bewegung. Es gibt inzwischen zu viele, die die historische Wirklichkeit erzählen und die aktuellen Risiken minimieren helfen. Helfen auch Sie mit, aufzuklären - und geben Sie Ihre Kampagne gegen die Wahrheit auf.
Bis Freitag!
Beste Grüße
Christian Füller


Zitat
Original geschrieben von jergen

In der ARD-Mediathek gibt es noch ein dreißigminütiges Interview mit Füller, das auf der Leipziger Buchmesse aufgezeichnet wurde (abrufbar bis 14.03.2016): ARD-TV-Forum: Christian Füller.

... 68 wichtig für die deutsche Gesellschaft sei etc., reduziert Füller im Interview all dies auf eine sexuelle Komponente.


Beitrag vom 18.03.2015 - 16:04
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jergen ist offline jergen  
1486 Beiträge
Zitat
Original geschrieben von herrce

Werter Jergen,
wenn ich mal selbst antworten darf: wenn jemand meine Ansichten und Absichten kennen lernen will, dann sollte er einfach das Buch lesen - und sich nicht aufs Hörensagen stützen so wie sie. Oder mich fragen, oder am Freitag auf die Burg kommen.
Nur kurz dazu: ich sehe die Jugendbewegung Wandervogel und was sich daraus ableitet als wichtige soziale Bewegung und als einflussreiche geistige Strömung. Ich reduziere sie auch nicht auf Missbrauch. Aber ich erlaube mir etwas anzumerken, was Leute wie Sie seit 100 Jahren leugnen, vertuschen oder/und beschönigen. Es gibt eine strukturelle Nähe der Wandervogelidee zu Missbrauch - starke Freundesliebe ist der wichtigste Tarnbegriff dafür, er symbolisiert geradezu sexualisierte Gewalt. Autoren gehen von - damals - 30 Prozent Invertierten aus , also Pädosexuellen. Der Wandervogel ist, zusammen mit der Blüherschen Theorie der "mann-männlichen" Gesellschaft eine soziales und politisches Modell für akzeptierte Sexuelle Gewalt.
Zu ihnen einen Satz: sie werden mir immer als besonders Kundiger geschildert. Ich frage mich nun, was sie durch ihre permanenten Falschinformationen eigentlich bewirken wollen? Ich schildre in meinem Buch viele viele Fälle, die viel aktueller sind als 1980. ich sage nur die Balduinsteiner Prozesse. Wieso helfen sie nicht mit, den jungen idealistischen Bündischen und Pfadfindern zu sagen, dass Gustav Wyneken ein verurteilter und fanatischer Päderast war - und kein Freund der Jugend, kein demokratischer Schulformer. Sie und andere erzählen seit ca 80 Jahren die Legende vom Meißner-Helden Wyneken - und betrügen ihre eigene Bewegung. Es gibt inzwischen zu viele, die die historische Wirklichkeit erzählen und die aktuellen Risiken minimieren helfen. Helfen auch Sie mit, aufzuklären - und geben Sie Ihre Kampagne gegen die Wahrheit auf.
Bis Freitag!
Beste Grüße
Christian Füller


Zitat
Original geschrieben von jergen

In der ARD-Mediathek gibt es noch ein dreißigminütiges Interview mit Füller, das auf der Leipziger Buchmesse aufgezeichnet wurde (abrufbar bis 14.03.2016): ARD-TV-Forum: Christian Füller.

... 68 wichtig für die deutsche Gesellschaft sei etc., reduziert Füller im Interview all dies auf eine sexuelle Komponente.




Ich nehme diesen Beitrag als unangenehm persönlich angreifend wahr - und wenn mir Herr Füller vorwirft, ich würde "permanente[.] Falschinformationen" verbreiten oder die "Legende vom Meißner-Helden Wyneken" weitererzählen, so zeigt dies nur einen eklatanten Mangel an journalistischer Sorgfalt. Hätte Herr Füller nämlich recherchiert (zB hier im Forum), würde er hoffentlich auf solche ehrabschneidenden Bemerkungen verzichten.

Es kann ja eigentlich nicht wahr sein: Ich stelle kritische Fragen zu einem Buch - das ich übrigens in weit über die Leseprobe hinausgehenden Teilen gelesen habe (inzwischen ist das Ebook bei Google Books wieder verschwunden) - und werde daraufhin vom Verfasser dieses Buches in die Nähe von Pädophiliesexuellem Missbrauch gestellt bzw. ihrerdessen Verherrlichung beschuldigt.

Bislang hatte ich überlegt, das Buch für die eigene Lektüre zu erwerben. Unter anderem deshalb hatte ich hier nachgefragt, ob es weitere Eindrücke/Meinungen gibt. Ich verzichte darauf, weil ich nicht die geringste Lust habe, Herrn Füller in irgendeiner Weise Geld zukommen zu lassen.

EDIT: "sexueller Missbrauch" statt "Pädophilie"


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von jergen am 18.03.2015 - 22:48.
Beitrag vom 18.03.2015 - 16:50
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Almi ist offline Almi  
292 Beiträge
Almi`s alternatives Ego
Uiuiui. Ich kann Jergens Reaktion auf die Maßregelung durchaus nachvollziehen.

Kollege Füller, von außen betrachtet oder als Betroffener kann es einem so erscheinen, als bestünde die Jugendbewegung zu einer Hälfte aus Päderasten oder Pädophilen und die andere Hälfte schaut zu. Da geht es Ihnen vielleicht nicht anders als jenen Pädagogen, die mit verhaltensauffälligen Kindern arbeiten und dabei im Laufe der Zeit den Eindruck erhalten, alle Kinder seien heutzutage gestört.

Natürlich freut es einen als Autor, der ein Anliegen hat (hier tippe ich eindach unvoreingenommen auf Aufklärung und Aufmerksamkeit lenken auf die Thematik) wenn jedes Gegenüber, bevor er sich eine Meinung bildet, zumindest das Buch zuvor gelesen hat oder auf anderem Wege sich bemüht hat eine fundierte Meinung zu bilden. Eine sachliche Reaktion auf eine Fehleinschätzung des Inhaltes oder des persönlichen Anliegens wäre dennoch zielführender, als eine Überschnappreaktion.

Das wird in jedem Fall keine langweilige Diskussionsrunde auf der Lu.


Beitrag vom 18.03.2015 - 17:37
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Almi ist offline Almi  
292 Beiträge
Almi`s alternatives Ego
Mit Überschnappreaktionen kenne ich mich bestens aus zwinkern
Beitrag vom 18.03.2015 - 17:38
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Malte ist offline Malte  
Moderator
1551 Beiträge
Malte`s alternatives Ego
Ich persönlich empfinde es nicht als schlimm, wenn man eine Sache einfach mal einseitig von der Seite beleuchtet, über der viel zu lange ein Tuch lag, dass niemand so recht anzufassen wagte. Und sicherlich ist es erschreckend, wie viele vermeintliche Heroen schlicht und ergreifend Straftäter waren.

Was mir weit weit her geholt und deutlich überspannt scheint ist dieser geistige Bogen vom alten Griechenland zu Blüher in den Rest der Bewegung. Natürlich ist diese ganze rechtfertigende Erklärung einfach ekelhaft und gehört historisch aufgearbeitet. Doch auch damit wird in meinen Augen auch wieder nur an den Symptomen rumgedoktert (sic!).

Sicherlich gibt es andere Bereiche der Jugendarbeit, in denen dieses Problem nicht in gleicher Weise zu tage tritt. Dort sollte man allerdings Moral nicht mit einem Mangel an Gelegenheit verwechseln. Das Maß an Ausgeliefertsein ist auf einer wochenlangen Fahrt ins Ausland ganz einfach naturgemäß größer als im Rahmen eines wöchentlichen Trainings im Sportverein.

Jetzt, wo man endlich offen und ehrlich darüber spricht, wäre es in fataler Weise typisch jugendbewegt, den Fokus in Richtung "Aufarbeitung" zu lenken und rumzuhistorisieren, statt sich ganz praktische Gedanken darüber zu machen, wie man mit dem erhöhten Missbrauchpotential das Fahrt und Lager ganz einfach darstellen praktisch umgeht.

Nichts gegen das Stürzen von falschen Denkmälern etc., aber so wie die Diskussion hier gerade geführt wird zeigt mal wieder, dass sich viel Energie mit historischen Debatten vertun lässt, die in meinen Augen erst im zweiten Schritt erfolgen sollten. Das Auskehren hat schließlich gerade erst begonnen.





www.myspace.com/bruncken

Beitrag vom 18.03.2015 - 17:58
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Almi ist offline Almi  
292 Beiträge
Almi`s alternatives Ego
Das wäre in der Tat ein eigenes Buch wert.
Beitrag vom 18.03.2015 - 18:29
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herrce ist offline herrce  
RE:
10 Beiträge
@jergen
1. recherchiere ich gründlich - aber nicht über sie und nicht hier im Forum
2. Bringe ich Ihnen gerne am Freitag ein Buch mit, damit sie sich ihre Meinung nicht aus internet-Schnippseln zusammen puzzeln müssen.

Ich verstehe, dass es weh tut, wenn man in der eigenen Ideologie so schwarze Flecken entdeckt. Da hilft nur eins: aufklären, präventiv werden, die Ideologie entzaubern.

Ich gebe dem @Moderator recht, der Missbrauch unter dem Deckmantel des "pädagogischen Eros", wie ihn Wyneken und Blüher nach Deutschland als "politischen Eros" importiert haben, er darf nicht historisiert werden. Aber wir müssen die Bezüge aus Blühers und Wykens Schriften zum pädagogischen Eros Platons/Sokrates unbedingt beachten. Das ist nicht hergeholt, das ist die Tradition, in die Sie durch Blüher/Wyneken/George gestellt wurden.

Ich freue mich auf eine konstruktive Debatte!

Beste Grüße

Christian Füller



Jergen schrieb: "Bislang hatte ich überlegt, das Buch für die eigene Lektüre zu erwerben. Unter anderem deshalb hatte ich hier nachgefragt, ob es weitere Eindrücke/Meinungen gibt. Ich verzichte darauf, weil ich nicht die geringste Lust habe, Herrn Füller in irgendeiner Weise Geld zukommen zu lassen."


Beitrag vom 18.03.2015 - 18:48
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Malte ist offline Malte  
Moderator
1551 Beiträge
Malte`s alternatives Ego
Eben nicht!!

Bücher haben in der gesamten jugendbewegten Geschichte noch nie Probleme gelöst oder waren zu deren Lösung auch nur ansatzweise hilfreich. Da ist die Jugendbewegung der Prototyp einer Reformbewegung, die Tintenpisserei als Selbstzweck in Reinkultur pflegt. Rede führt zu Gegenrede und das Angehen des Problems wird zugunsten der Debatte darüber vertagt.

Macht Spaß
Mach ich auch gerne
ABER

DIESES Problem ist dafür zu dringend!



www.myspace.com/bruncken



Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Malte am 18.03.2015 - 18:50.
Beitrag vom 18.03.2015 - 18:50
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Malte ist offline Malte  
Moderator
1551 Beiträge
Malte`s alternatives Ego
Da überschnitt sich gerade was:

Mir ist bewusst, dass Blüher, Wyneken, Helwig etc. in dieser Szene als historische Figuren immer noch viel zu gut weg kommen. Und das diesem Mumpitz von "pädagogischem Eros" nicht viel früher und entschieden entgegen getreten wurde ist ein unentschuldbares Armutszeugnis.

Nur: dieses perverse Deckmäntelchen hat nur ein Bruchteil der Täter in dieser Szene verwendet. Der Regelfall war und ist nicht die intellektuelle Verbrämung sondern das Ausleben fehlgeleiteter Triebe ohne jeden Gedanken der Rechtfertigung. Da schafft sich die Fahrt als Gelegenheit ganz automatisch ihre (Seelen)Diebe.

Die Geschichte gehört zurecht gerückt und die Arschlöcher als Arschlöcher genannt und für immer gebrandmarkt.

Aber ich sehe die Gefahr, dass man die Geschichte schon wieder der Gegenwart vorziehen will - und das halte ich für unverzeihlich.

Und jetzt nochmal als Moderator:

Dass bei einem solchen Thema die emotionalen Wogen schnell hoch kochen ist nicht ungewöhnlich und im P.T. regelmäßig traurige Praxis. Gleichwohl sollte dies nicht zu derart persönlichen Anwürfen führen wie geschehen - zumal diese jedweder sachlichen Grundlage entbehren. Zum hier in Rede stehenden Thema hat Jergen eine klare Meinung, die in diesem Forum durch vielfache Beiträge belegbar ist. Und ich kenne nur wenige Menschen mit einem ähnlich großen Sachhintergrund in so gut wie allen Fragen der Jugendbewegung. Dass Jergen zu auch nur einer dieser Fragen an Kritik gespart hätte, wäre mir neu.

Sicherlich bleibt es Ihnen überlassen, diese Einträge zur Kenntnis zu nehmen oder nicht. Festzustellen bleibt aber, dass Sie, wenn Sie sich in persönlich werdender Form derart weit aus dem Fenster lehnen, ohne Kenntnis dieser Einträge zu haben, berechtigte Zweifel an Ihren Recherchemethoden im Allgemeinen bei den Lesern dieses Forums schüren. Und das kann in niemandes Sinne sein. Denn grundsätzlich ist es gerade jetzt wichtig, dass Menschen einen unvoreingenommenen Blick von außen in den in weiten Teilen zum Schweinekoben verkommenen Bau namens Jugendbewegung werfen, um die zaghaften Ansätze eines Bewusstseinwandels weiter voran zu bringen.






www.myspace.com/bruncken

Beitrag vom 18.03.2015 - 19:10
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Baumstruktur - Signaturen verstecken
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